
Ein Blick auf die Landkarte genügt, um zu erkennen, woher die Bezeichnung„Thüringer Städtekette“ stammt. Wie Perlen auf einer Kette liegen die sechs bedeutendsten Städte Thüringens auf einer Linie. Der Radweg durchzieht eine außergewöhnlich vielfältige Kulturlandschaft, welche aufgrund ihres Waldreichtums auch„das Grüne Herz Deutschlands“ genannt wird.
Hauptsächlich asphaltiert, in kurzen Abschnitten über Pflasterwege und teilweise in leicht hügeligem Gelände.
Streckenlänge: ca. 191 km
Anreise mit dem Fahrradbus nach Gotha, die ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Sachsen. Schon von Weitem erkennt man die Stadt an seiner markanten Silhouette. Die vielen glanzvoll restaurierten Bürgerhäuser am Hauptmarkt und das historische Rathaus erinnern noch heute an die prunkvolle Vergangenheit der Stadt.
Heute geht es mit dem Rad in die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen, nach Erfurt. Auf dem Weg sollten Sie unbedingt einen Abstecher nach Molsdorf unternehmen. Hier steht das Schloss Molsdorf, auch das„Thüringer Versailles“ genannt. Erfurt war bereits im Mittelalter eine der wohlhabendsten und größten Städte Deutschlands. 43 Kirchen, 11 Klöster und 14 Klosterhöfe gaben der Stadt im Mittelalter den Beinamen„Thüringisches Rom“.
Der Radweg führt Sie von Erfurt nach Weimar. Die Stadt gilt heute als Zentrum der deutschen Klassik. Einst kümmerte sich Goethe als Minister um Finanzen, Wirtschaft und den Bildungssektor der Stadt. Aber auch Schiller, Bach und Liszt haben hier gelebt und gewirkt. Noch heute zieht es die Kunstwelt in die„Bauhaus-Stadt“ Weimar.
Heutiges Tagesziel ist Jena. Schon Schiller studierte einst in dieser heute modernen Studenten- und Hightechstadt. Sein Wohnhaus lädt zu einer kurzen Besichtigung ein. Besonders reizvoll sind auch der Botanische Garten und die Umgebung mit ihren Muschelkalkhängen, auf denen viele Orchideenarten heimisch sind.
Von Jena aus geht es zunächst in den Kur- und Erholungsort Bad Klosterlausnitz. Die kleine, romantische Ortschaft bietet Ihnen kulturelle Schätze und eine herrliche Natur. Weiter geht es entlang der Weißen Elster nach Gera. Das Renaissance-Rathaus aus dem 16. Jahrhundert gilt als Wahrzeichen der Stadt. Fast zeitgleich entstand die Stadtapotheke. Der barocke Simsonbrunnen in der Mitte des Marktplatzes stellt den biblischen Löwenbezwinger Simson dar.
Die letzte Etappe führt Sie nach Altenburg. Die ehemalige Kaiserpfalz und Residenz der Wettiner Fürsten blickt auf eine bewegte, über 1.000-jährige Geschichte zurück. Die Vergangenheit ist immer noch lebendig und verzaubert mit dem Residenzschloss, den schmucken Bürgerhäusern und der liebevoll restaurierten Altstadt.
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Stornostaffel A